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Sozialisierung
Es ist sehr zu empfehlen bereits im Welpenalter ständigen Kontakt zu Artgenossen zu gewährleisten. So lernt der Hund wie er sich bei Treffen mit Artgenossen zu verhalten hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass man seinen Welpen zu allen Hunden auf den Spaziergängen hinlaufen lässt, sondern man kann ihn kontrolliert mit anderen Welpen in den Welpenspielstunden von Hundeschulen oder Vereinen toben lassen. Welpenprägestunden wie z.B. bei Animal Training sind aber noch besser. Hier wird nicht nur getobt, sondern es werden auch schon verschiedene Übungen gemacht. Der Welpe hat z.B. kleine Mutproben zu bestehen, wenn er durch flatternde oder klappernde Dinge durchlaufen muss oder er unterschiedliche Untergründe betreten soll. Dabei wird nur über Futter gelockt aber nie gezogen oder geschubst.
Es sollte darauf geachtet werden, dass in den Welpenstunden auch unterschiedliche Hunde vertreten sind: kleine und große müssen zusammen spielen. Lernt der Welpe in manchen Vereinen nur eine Rasse kennen, reagieren sie später auf Spaziergängen verängstigt, wenn plötzlich Hunde ganz anders aussehen.
Nach der schönen Welpenzeit, dürfen die Hundekontakte nicht abreißen. Die Hunde sollten Spielstunden besuchen, wo ständig mal andere Hunde dazu kommen. Trifft man nur täglich die gleichen Hunde, verlernt der Hund, wie man sich beim Erstkontakt mit fremden Artgenossen zu verhalten hat. Im ganzen Hundeleben sollten Kontakte mit Hunden gegeben sein, denn das Sozialverhalten mit Artgenossen gerät sonst wieder in Vergessenheit.
Text der kompletten Spalte Hunde Erziehung
kommt von Sandra Kühn aus der Hundeschule Berlin